Wednesday, November 01, 2006

Chiba - schlafender Buddha

Am Sonntag haben wir uns dann ein Auto gemietet und sind ein wenig über Land gefahren. Einen ersten Stopp haben wir an einem Leuchturm eingelegt, dem gegenüber ein Friedhof am Hang lag. Ich denke, dieser kleine Friedhof hat meinen Papa am meisten fasziniert.

Es hatte sowieso jeder auf dieser Fahrt so seine ganz persönlichen
Highlights. Jean-Philippe konnte seinen Blick nicht mehr vom herbstlich bewegten Meer abwenden, meine Mama war von den japanischen Häusern angetan und ich fand meine kleine Ruhepause als wir zu der Bronzestatue eines schlafenden Buddha kamen.

Wir mussten erst eine Weile suchen, bis wir gefunden haben, wir man dorthin kommt. Die Statue war versteckt auf einer kleinen Anhöhe in einem Dorf, von wo man einen schönen Blick bis zum Meer hatte. Obwohl Sonntag
war, gab es fast niemand dort und die Dame, die am Eingang stand, hat uns genau erklärt, was man an dieser religiösen Stätte machen muss. Es war das erste Mal, dass wir in ein Ritual eingewiesen wurden und es hat uns umso mehr gefreut, da wir sonst eher das Gefühl haben, dass die Japaner nicht viel von ihrer Religion (oder ihren Religionen) wissen und ihnen das auch ziemlich egal ist. Wir sind dann dreimal um den Buddha rumgelaufen, bis wir schließlich vor seinen Füßen standen, uns viermal verneigen mussten und die Stirn und die Füße berührten (oder so ähnlich, wir haben nicht alles der japanischen Erklärungen verstanden, aber wir haben uns bemüht, alles richtig zu machen). Dieser Ort strahlte so einen Frieden aus, dass ich noch eine ganze Weile hätte bleiben können.

Am Ausgang stand dann eine "Teemaschine" bereit und zwar eine echte! Kein moderner Apparat, sondern das Wasser wurde wirklich durch ein Sieb mit grünem Tee gebrüht. Und so konnten wir noch eine kleine Pause bei Tee und schöner Aussicht einlegen.

The sunday with my parents in Chiba we rent a car in Tateyama and we drove in the south of the peninsula. We wanted just see the japanese coutryside and we found what we were looking for. Specially my mother liked very much the japanese houses while Jean-Philippe was fascinated by the pacific ocean. This sunday the weather was already like in autumn and
the sea was very agitated. My father wanted to stop at a little old cimitery from which we could see a light house and the sea. My favorite was a big statue of a lying Buddha on the top of a little mountain. There was almost nobody and the responsible could tell us how to do the ritual. We didn't understand everything but we turned around the statue three times until we were in front of the feet which we touched four times and we made a wish. This place was so peaceful that I could have stayed there for hours. At the entrance we could have a cup of green tea which was made in an old machine where you could even see the tealeafs. Very nice!

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